Datenflat statt DSL-Anschluss?
Geschrieben am 24. Okt, 2011 von Helge in DSL Anbieter, Mobiles Internet
Die DSL-Flatrate hat sich als mehr oder weniger als Standard durchgesetzt. Jedoch schreitet die Entwicklung voran und in Zeiten des Netbooks und Smartphones wird die mobile Konnektivität mehr und mehr zum Normalzustand. Auch diverse Tablet-Computer sind mit einer SIM-Karte ausgestattet und ermöglichen Datenempfang allerorts. Daher stellt sich dem versierten Nutzer die Frage, ob er nicht direkt auf einen DSL-Anschluss des Haushaltes verzichtet und sein mobiles Endgerät zum Tor zu Welt macht.
Die bekannten Anbieter wie O2, Telekom, Vodafone und BASE bieten schon längst HSDPA-fähige UMTS-Sticks an, die lediglich in den USB-Port des Computers geschoben werden müssen, um per Flatrate im Internet unterwegs zu sein. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, den Computer über das Handy mit dem Internet zu verbinden. Doch dabei sollte man beachten, dass dies bei einigen Verträgen von Mobilfunkanbietern (wie z.B. bei O2 blue100) nicht möglich ist. Daher sollte man sich, falls man sich für diese Variante des Internetzugangs entscheiden sollte, zuvor gründlich über die Vertragskonditionen informieren und zumindest einen Testbericht zu Rate ziehen.
Außerdem sind mittlerweile die meisten Handyverträge auf ein monatliches Downloadvolumen beschränkt. Sobald dies überschritten wird, wird die Geschwindigkeit rapide gedrosselt, so dass der Surfspaß schnell verloren gehen kann. Insofern ist es wichtig, sich entweder für einen Vertrag ohne eine solche Beschränkung zu entscheiden oder einen Vertrag zu wählen, der die Option bietet, für einen nicht allzu hohen Aufpreis eine unbeschränkte Datenflatrate zu buchen. Für viele Nutzer könnte somit die Entscheidung, ihre DSL-Anschluss zu kündigen und komplett auf eine UMTS-Verbindung zu setzen, im Endeffekt die Kosten reduzieren.
