Was man beim DSL Vergleich beachten sollte

Geschrieben am 19. Jul, 2010 von admin in DSL Beratung

Ist man auf der Suche nach einem neuen Anbieter, stellt ein DSL Vergleich ein wichtiges Instrument dar, um den Markt zu sondieren und den eigenen Tarif einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Doch man sollte dabei nicht nur auf die monatlichen Gebühren achten.

Vielfach wird bei einem DSL Vergleich nur darauf geachtet, welche Gebühren monatlich als feste Kosten anfallen. Obwohl dies sicherlich ein wichtiger Posten ist, sollte bei einem Vergleich jedoch nicht nur aufs Geld geschaut werden bzw. nicht nur auf dieses Geld. Denn neben den Monatsgebühren können durchaus noch weitere Kosten anfallen, die man bei einem zu oberflächlichen DSL Vergleich vielleicht vergisst. Das gilt zum Beispiel für Telefonkosten in die Handynetze oder ins Ausland, für die meist keine Flatrate angeboten wird. Zudem ist zu beachten, dass in manchen Fällen hohe Kosten für Hotlines anfallen. Leider, so bemängeln Verbraucherschützer immer wieder, sind kostenlose Hotlines eher die Ausnahme denn die Regel. Das gilt für den gesamten Internet- und Telefonmarkt.

Weiterhin sollte man beim DSL Vergleich darauf achten, ob die ins Auge gefassten Pakete möglicherweise Bestandteile enthalten, die man gar nicht braucht. Das kann zum Beispiel für die so genannten Sicherheitspakete gelten, die viele Anbieter im Programm haben und den Kunden zunächst kostenlos zubuchen. Doch in aller Regel fällt ab dem ersten halben Jahr – oder sogar schon früher – doch eine monatliche Gebühr dafür an, und das ist besonders ärgerlich, wenn man diese Pakete gar nicht braucht. Denn viele Internetkunden haben schon einen Virenscanner, eine Firewall oder andere Software laufen. Und dann ist es ärgerlich, wenn man doppelt zahlt.

Zudem sollte bei einem DSL Vergleich berücksichtigt werden, ob der vom DSL Anbieter versprochene Speed auch wirklich beim Kunden zu Hause ankommt. Dazu kann man zum Beispiel im Falle eines Umzugs bei den neuen Nachbarn fragen oder einen Speedtest im Internet machen. Hat man alle diese Punkte berücksichtigt und fühlt sich beim Provider seiner Wahl damit gut aufgehoben, steht einem Wechsel nichts mehr im Wege.

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